2019: Videoprojekt Freundschaften

Kurze Videoportraits dokumentieren, wie aus dem miteinander Lernen Freundschaften zwischen Einheimischen und Geflüchteten entstehen.
Mit Lidwina Strauß und Muna Ali Nur, Hadi Rajabi und Eva Maria Dechant.
Dreharbeiten und Bearbeitung: Holger Faby, diMonte.tv.
Übersetzungen: Isabella Strauß
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung, www.politischebildung.at


2016: Mein Leben vor der Flucht

Oft wird ÜBER die Flüchtlinge gesprochen oder etwas FÜR sie gemacht, in diesem Buch kommen sie selbst zu Wort, indem sie schreiben oder erzählen, was für sie persönlich bedeutungsvoll ist.

Acht Personen - Asylwerber*innen, Asylberechtigte und ehemalige Flüchtlinge - aus verschiedenen Herkunftsländern lassen uns an ihren Erinnerungen und Erfahrungen vor, während und nach der Flucht teilhaben. Was sie selbst meistern konnten, haben sie selbst gemacht, wo sie Unterstützung benötigt haben, wurde ihnen eine Freundin oder ein Freund zur Seite gestellt.

Kunst& Flucht 2014

Ausstellung: 06.06.-26.06.2014, KHG Salzburg, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2
Burka: Fotografien von Mohammad Sadeqi
Nina Vasiltshenko: Zeichnungen
Eröffnung 06.06.: Scharf und mild - grob und fein. Theaterstück von Seerwan Faraj


2013: Safar dar Dschanat - die Reise ins Paradies

Die interkulturell zusammengesetzte und seit 2010 aktive Gruppe "dalli dalli" aus Salzburg gestaltete erneut ein Forumtheater, dieses Mal zum Thema "Asyl". Das Stück beginnt künstlerisch mit einer skurillen Fernsehshow, in der fünf KandidatInnen an einem Glücksrad drehen, das entscheidet, in welches Land sie geboren werden. Freude über das Zielland Australien, Ernüchterung bei Somalia. Wohin man geboren wird, kann sich eben niemand aussuchen. Danach folgen Standbilder zum Thema Flucht mit textlicher und musikalischer Untermalung sowie ein selbst verfasstes Lied von Sumita Hasenbichler.


2011: DALLI DALLI SchweißFabrik

Ein Arbeitstag in der Firma Prekär-Express: Die Arbeiter_innen werden von Leihfirmen an den Betrieb vermittelt. Jede Arbeiterin und jeder Arbeiter hat sein oder ihr eigenes Problem: die gestresste Baljeet mit ihren kleinen Kindern, die die Arbeit dringend braucht um ihr Visum zu verlängern, Rooble, der seine Familie aus Afrika nach Österreich holen möchte und dafür dringend Geld benötigt, und Brigitte, die ihren langjährigen Arbeitsplatz in der Firma durch die Leiharbeiter_innen bedroht sieht...

Das Stück thematisiert die Situation von Frauen und insbesondere von Migrant_innen in prekären Arbeitsverhältnissen. Die Handlung basiert auf persönlichen Erfahrungen. Um das Publikum herauszufordern und Stellungnahmen zu dieser aktuellen Thematik zu provozieren, haben wir uns für die interaktive Methode des Forumtheaters entschieden. Die Zuschauer_innen bleiben dabei nicht passiv, sondern können selbst in die Handlung einsteigen und sie in eine andere Richtung lenken. Damit wird versucht, das Gefühl der Ohnmacht zu überwinden.

Das Projekt wurde mit dem Preis des Landes Salzburg Podium 2010 ausgezeichnet und gefördert.


2008: Flucht ohne Ende

Ein Film von mit Abdullahi A. Osman und Robert Presslaber
Kamera/Schnitt: Robert Presslaber, Lis Zechetner