Internationaler Tag gegen FGM/C

Im Rahmen des internationalen Tags gegen Mädchenbeschneidung fand am 6. Februar 2026 im Katharinensaal in St. Gallen die Buchvernissage "Ist es ein Verbrechen, ein Mädchen zu sein?" statt. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Musiker und Komponisten Abdi Badil Ibrahim. Als das eigens für diesen Abend geschriebenen Lied "Axdi - mein Versprechen" von Bella Sabriye-Glinski gesungen wurde, entstand ein Moment, der viele berührt hat – besonders auch Betroffene. Der Austausch wurde im anschliessenden Apéro vertieft. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Fachpersonen und Interessierte kamen miteinander ins Gespräch. Organisiert wurde der Abend von der Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung Ostschweiz und Liechtenstein.

Axdi - mein Versprechen

Text: Warsame Ahmed Amalle
Komposition/Oud: Abdi Baadil Ibrahim
Gesang: Bella Sabriye-Glinski


Weltflüchtlingstag 2025

Gemeinsam mit der freischaffenden Künstlerin Alexandra Leonie Kronberger hat der Verein Salzburg – Kommunikation & Kultur das "Institut für Internationales und Integration Austria" ins Leben gerufen, mit dem Ziel, eine Umfrage in der Stadt Salzburg zum Thema Flucht und Asyl durchzuführen. Vom 9. bis 15. Juni 2025 wurde mit einem Fragebogen erhoben, wie bewusst die Befragten in ihrem Alltag in Kontakt zu Menschen mit internationaler Biografie stehen. In der zweiten Hälfte wurden die Menschen dazu befragt, inwiefern sie sich vorstellen können, selbst einmal vom Thema Flucht und Asyl betroffen zu sein. Anschließend wurden die Daten ausgewertet. Die Umfrageergebnisse wurden am 20. Juni, am Weltflüchtlingstag, in Form einer Lecture Performance von Alexandra Leonie Kronberger und Mayas Jahjah im Kurgarten Mirabell präsentiert. Anschließend fand dort das "Café der Kulturen" – ein bereits etabliertes Format von Talktogether und dem ABZ – statt, das bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Kulturprogramm die Gelegenheit bot, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander kennenzulernen.


Weltflüchtlingstag 2024

Anlässlich des internationalen Flüchtlingstages 2024 wurde das Cafe der Kulturen in den Kurgarten Mirabell verlegt, um die Menschen zum Gespräch einzuladen und zur Solidarität mit Geflüchteten aufzurufen. Solidarität bedeutet nicht nur, Schutzsuchenden bei Notlagen zur Seite zu stehen, sondern auch ihre Leistungen anerkennen und sich für ihre Rechte einzusetzen. Mti dabei waren der Zirkus Pfusch und Assan Faal. Eine Kooperation mit der Plattform für Menschenrechte, Verein Oorsi und Jugend am Werk. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom ABZ - Haus der Möglichkeiten, dem Dachverband Salzburger Kulturstätten und der Stadt Salzburg.


Fragmente der Erinnerung  ... dieses Stück hier wurde zerrissen

6. November 2021, ABZ Salzburg
Installation: Cat Jugravu und Anna Szepes - Kollektiv Projekt Salzburg
Text: Abdullahi Osman und Beate Wernegger - talktogether
Musik: Lagrimosa Beltá
Fotos: Mohammad Sadeghi


Internationaler Flüchtingstag 2021

19. Juni 2021, Mozartplatz, Salzburg:
Kunstinstallation und Fotos von Mohammad Sadeghi (Ayaz Beig) & Talktogether

Informationen:

Das Projekt Kunst&Flucht wird gefördert von: Land Salzburg: Kultur, Stadt Salzburg - Team Vielfalt


2020: Qaaxooti  - Flüchtling

von Warsame Ahmed Amalle (Text) & Abdi Baadil Ibrahim (Komposition und Interpretation)

Mitwirkende: Background Sänger: Mubarak Timicade & Khadar Samawade, Kamera: Ismaiciil Damey, Yasemin Uyar, Schnitt: Sascha Wernegger, Statisten: Libaan Abdullahi, Irina Gog & Familie, Abdullahi Osman, Yasemin Uyar, Bilder: Victor Bawoh, Talktogether, Yasemin Uyar, wikimedia commons. Produktion: Talktogether!


2019: Videoprojekt Freundschaften

Kurze Videoportraits dokumentieren, wie aus dem miteinander Lernen Freundschaften zwischen Einheimischen und Geflüchteten entstehen.
Mit: Hadi Rajabi und Eva Maria Dechant; Lidwina Strauß und Muna Ali Nur
Dreharbeiten und Bearbeitung: Holger Faby, diMonte.tv.
Übersetzungen Gebärdensprache: Isabella Strauß, Gehörlosenzentrum Salzburg
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung, www.politischebildung.at


2016: Mein Leben vor der Flucht

Oft wird ÜBER die Flüchtlinge gesprochen oder etwas FÜR sie gemacht, in diesem Buch kommen sie selbst zu Wort, indem sie schreiben oder erzählen, was für sie persönlich bedeutungsvoll ist.

Acht Personen - Asylwerber*innen, Asylberechtigte und ehemalige Flüchtlinge - aus verschiedenen Herkunftsländern lassen uns an ihren Erinnerungen und Erfahrungen vor, während und nach der Flucht teilhaben. Was sie selbst meistern konnten, haben sie selbst gemacht, wo sie Unterstützung benötigt haben, wurde ihnen eine Freundin oder ein Freund zur Seite gestellt.

Kunst& Flucht 2014

Ausstellung: 06.06.-26.06.2014, KHG Salzburg, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2
Burka: Fotografien von Mohammad Sadeqi
Nina Vasiltshenko: Zeichnungen
Eröffnung 06.06.: Scharf und mild - grob und fein. Theaterstück von Seerwan Faraj


2013: Safar dar Dschanat - die Reise ins Paradies

Die interkulturell zusammengesetzte und seit 2010 aktive Gruppe "dalli dalli" aus Salzburg gestaltete erneut ein Forumtheater, dieses Mal zum Thema "Asyl". Das Stück beginnt künstlerisch mit einer skurillen Fernsehshow, in der fünf KandidatInnen an einem Glücksrad drehen, das entscheidet, in welches Land sie geboren werden. Freude über das Zielland Australien, Ernüchterung bei Somalia. Wohin man geboren wird, kann sich eben niemand aussuchen. Danach folgen Standbilder zum Thema Flucht mit textlicher und musikalischer Untermalung sowie ein selbst verfasstes Lied von Sumita Hasenbichler.


2011: DALLI DALLI SchweißFabrik

Ein Arbeitstag in der Firma Prekär-Express: Die Arbeiter_innen werden von Leihfirmen an den Betrieb vermittelt. Jede Arbeiterin und jeder Arbeiter hat sein oder ihr eigenes Problem: die gestresste Baljeet mit ihren kleinen Kindern, die die Arbeit dringend braucht um ihr Visum zu verlängern, Rooble, der seine Familie aus Afrika nach Österreich holen möchte und dafür dringend Geld benötigt, und Brigitte, die ihren langjährigen Arbeitsplatz in der Firma durch die Leiharbeiter_innen bedroht sieht...

Das Stück thematisiert die Situation von Frauen und insbesondere von Migrant_innen in prekären Arbeitsverhältnissen. Die Handlung basiert auf persönlichen Erfahrungen. Um das Publikum herauszufordern und Stellungnahmen zu dieser aktuellen Thematik zu provozieren, haben wir uns für die interaktive Methode des Forumtheaters entschieden. Die Zuschauer_innen bleiben dabei nicht passiv, sondern können selbst in die Handlung einsteigen und sie in eine andere Richtung lenken. Damit wird versucht, das Gefühl der Ohnmacht zu überwinden.

Das Projekt wurde mit dem Preis des Landes Salzburg Podium 2010 ausgezeichnet und gefördert.


2008: Flucht ohne Ende

Ein Film von mit Abdullahi A. Osman und Robert Presslaber
Kamera/Schnitt: Robert Presslaber, Lis Zechetner